Das Team Alpecin meistert das erste Saison-Highlight

Full House – hieß es im Ziel des Ötztalers Radmarathons fürs Team Alpecin. Keinen Ausfall hatte die Truppe zu beklagen. Die 12 Jedermänner, die eine Saison lang wie Profis trainierten, sowie ihr Sportliche Leiter Jörg Ludewig und Teamcoach Tim Böhme kämpften sich durch Dauerregen und Eiseskälte und natürlich über die vier Pässe und 238 Kilometer. Ganz egal in welcher Zeit – jedem einzelnen, der diese Tortour absolvierte, gebührt der Respekt. Alles Helden!

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Erster des Team Alpecins im Ziel war – wie nicht anders zu erwarten – Team-Kapitän Jörg Ludewig, der sich mit dem Italiener Roberto Conico lange Zeit einen erbitterte Kampf um den Sieg lieferte und am Ende mit wenigen Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel fuhr. Knapp 40 Minuten später folgte Teamcoach Tim Böhme. Ideal, denn so konnten die beiden schnellen Männer „ihre Schützlinge“ – alles Hobbyfahrer, die zu Beginn der Saison bei Leseraktionen mit den Zeitschriften Men’s Health und RoadBIKE ausgesucht wurden – in Empfang nehmen.
Den Anfang machte Jan-Niklas Jünger (8:13:44 h), gefolgt von Stefan Klimek (8:20:26 h) und Kei-Uwe Seltrecht (9:27:06 h). Als nächster erreichte Jungspund Matthias Niederhäuser (10:17:49 h) das Ziel – locker kurbelnd und lächelnd. Dahinter seine ehemaligen Weggefährten Ralf Selzer (10:32:21 h) und Andreas Hofmann (10:32:21 h).Auch die Leistung von Barbara Gerber, die in 10:37:39 h in Sölden ankam, ist formidabel. Danach erfüllten sich Kai Grünenwald (10:52:09 h), Patrick Lucke (11:44:59 h) und Bernd Pramberger (11:58:09 h) ihren Traum.
Dann war banges Warten angesagt, denn das Mädels-Duo Linda Schrieber und Claudia Beitsch waren noch auf der Strecke – und immer nur knapp vor dem Besenwagen. Kurz vor acht Uhr abends die Erlösung – und brandender Applaus. Claudia Beitsch und Linda Schrieber überquerten nach einer Fahrzeit von 13:08:54 h bzw. 13:08:55 h die Ziellinie. Getreu dem Motto: Je später der Abend, desto schöner die Finisher.
Gratulation - auch an die Alpecin-Oldstars, die dieses Rennen in Angriff genommen und allesamt gefinisht haben.